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Alfred Husek, geb. am 18. Juli 1933, absolvierte seine Lehrzeit in der Antiquitäten-Tischler-Firma seines Vaters und war danach Angestellter bei den Österreichischen Bundesbahnen. Schließlich war Alfred Husek als Taxifahrer tätig und sparte jahrelang für das Kapital zwecks Gründung einer eigenen Firma.
Ab dem Jahr 1965 gründete er mehrere Firmen (Bastlergeschäft, Spielwarenunternehmen, Taxibetrieb, in denen zahlreiche Angestellte beschäftigt wurden. Dabei war ihm sein kaufmännisches Talent sehr unterstützend. Im Oktober 1990 wurde Alfred Husek von der Wiener Handelskammer für seine 25-jährige Tätigkeit ausgezeichnet. 1995 verabschiedete er sich in die wohlverdiente Pension.
Alfred Husek begann im Alter von 15 Jahren mit dem Schachspiel,
das er bei seinem Nachbar erlernte. Zu seinen heraus ragendsten
Erlebnissen zählten sein hervorragender 5. Rang bei der
Jugendstaatsmeisterschaft 1952, der Wiener Jugendstadtmeistertitel
im Folgejahr, der Titelgewinn der Wiener ASKÖ - Landesmeisterschaft
1954, sowie Platz 1 bei der Staatsmeisterschaft der Österreichischen
Bundesbahnen im Jahr 1955. Beim Prominententurnier im Großen
Festsaal des Wiener Rathauses im Rahmen der
Millenniums-Veranstaltung im August 1996 erreichte Alfred Husek eine
Spitzenplacierung.
Mitte der Neunziger-Jahre nahm er die Funktion des
Geschäftsführenden Präsidenten des Wiener Schachverbandes an. Unter
seiner Federführung gelang es, die angeschlagenen Finanzen in
Ordnung zu bringen und die Durchführungsbestimmungen der Wiener
Ligen zu reformieren. Er unterstützte die Realisierung des großen
Wiener Rathaus-Turniers 1996 (mit Kramnik, Leko, Karpov, Kortschnoi
und anderen internationalen Schachgrößen), dessen Zustandekommen
alles andere als sicher war.
Unter seiner Ägide wurde auch ein wichtiges medizinisches Gutachten
zum Thema „Schach ist Sport“ realisiert und die Nachricht, dass
Schach nun tatsächlich als Vollmitglied in die
Bundessportorganisation aufgenommen wurde, hätte ihn wohl sehr
gefreut.
